witty flex:
Die bidirektionale Wallbox
Die witty flex integriert das Elektroauto in das häusliche Energiemanagement. Sie ermöglicht nicht nur das Laden, sondern auch das gezielte Entladen der Fahrzeugbatterie. So wird das E-Auto zu einem zusätzlichen Energiespeicher für das Gebäude. Für Installateure erweitert sich damit die Ladeinfrastruktur um eine systemfähige Lösung, die neue Optionen für Eigenverbrauch, Lastmanagement und Energieintegration eröffnet.
Bidirektionales Laden
V2H-Wallbox. Das Laden der Zukunft
Beim bidirektionalen Laden nimmt das Elektroauto nicht nur Strom auf, sondern gibt ihn bei Bedarf wieder ab. So wird es zum mobilen Energiespeicher für das Gebäude.
Eine bidirektionale Wallbox steuert diesen Energiefluss automatisch und integriert das Fahrzeug in das Energiemanagement. Bidirektionales Laden ist in Deutschland zulässig, sofern die technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Die witty flex unterstützt ISO 15118 für eine normgerechte Systemintegration.

Bidirektional Laden
Drei Nutzungsvarianten
V2L, V2H und V2G im Überblick
Bidirektionales Laden tritt je nach Systemkonzept in unterschiedlichen Varianten auf. Jede nutzt die Batterie des Elektroautos als flexibler Energiespeicher – mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die witty flex ist primär für V2H-Anwendungen konzipiert und auf die Integration in das häusliche Energiemanagement ausgelegt.
witty flex:
Die Technik hinter der Bidirektionalen-Wallbox
- Ladeleistung: 11 kW in beiden Richtungen
- Netzseitiger Anschluss: 400 V AC, 50 Hz
- Ausgang zum Fahrzeug: DC mit 200 V, 400 V und 800 V
- Wirkungsgrad: bis zu 97,2 %
- Kommunikation: ISO 15118-20 für maximale Fahrzeugkompatibilität (ISO 15118 genügt für VW ID.-Baureihe)
- Kabel: 5 m mit CCS-Steckern
- Schutzarten: IP65, IK10

Anwendungsfälle
witty flex
mit Energiemanager
Unabhängig durch Ladestation und Energiemanager
In Verbindung mit einem Energiemanager arbeitet die bidirektionale Wallbox als eigenständiges Energiesystem. Das Elektroauto kann ausgewählte Verbraucher oder das gesamte Gebäude versorgen. Planung, Schutzkonzepte und Inbetriebnahme folgen klar definierten Abläufen. Dadurch bleibt die Integration strukturiert und nachvollziehbar – auch bei komplexeren Energieszenarien.

witty flex
mit Photovoltaik
Überschuss intelligent nutzen. Unabhängigkeit steigern.
Überschüssiger Solarstrom kann im Elektroauto gespeichert werden, statt ins Netz eingespeist zu werden. Der Eigenverbrauch steigt, der Netzbezug sinkt.
Die Lösung eignet sich sowohl für Neubauten als auch für die Nachrüstung bestehender Photovoltaikanlagen – abhängig von Fahrzeug und Netzanschluss.

witty flex
mit Photovoltaik und Energiespeicher
Autarkie durch das Zusammenspiel aller Komponenten
In Kombination mit einem stationären Energiespeicher ergänzt das Elektroauto die vorhandene Speicherlösung. Während der Heimspeicher den täglichen Grundbedarf deckt, übernimmt das Fahrzeug größere Energiemengen. Lasten, Speicher und Fahrzeug arbeiten abgestimmt zusammen und werden durch das Energiemanagement koordiniert.

Integration in flow
Energieflüsse transparent steuern
Die Einbindung in das Energiemanagementsystem flow macht Lade- und Entladevorgänge sichtbar. Energieflüsse werden transparent dargestellt und optimiert.
Das Elektroauto wird als zusätzlicher Speicher im System berücksichtigt und flexibel gesteuert.

Alles aus einer Hand
ein System für alles
Bei Hager sind Komponenten und Systeme aufeinander abgestimmt und integrativ konzipiert. Die bidirektionale Ladestation fügt sich nahtlos in bestehende Energie- und Gebäudelösungen ein.
Forschung und Kooperationen
Hager Expertise: 15 Jahre Pionierarbeit Bidirektionales Laden praktisch umgesetzt
Hager verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich bidirektionales Laden. Gemeinsam mit Partnern wie Audi und E3/DC wurden Praxistests unter realen Bedingungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Elektroauto als zusätzlicher Speicher den Eigenverbrauch erhöhen und die Autarkie im Haushalt verbessern kann.








