Energieverteilung für Energieverbund Circulago
Die Energie für Circulago stammt aus dem Zugersee. 400 Meter vor dem Ufer der Stadt Zug wird aus einer Tiefe von 26 Metern Seewasser durch einen geschlossenen Leitungskreislauf zur unterirdischen Seewasserzentrale in der Schützenmatt gepumpt. Dort übergibt ein Wärmetauscher die Energie an einen zweiten geschlossenen Kreislauf. Gleichzeitig gelangt das Wasser wieder zurück in den Zugersee.
Die WWZ Energiezentrale Unterfeld wurde mit Energieverteilsystemen von Hager realisiert. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit bereits in der frühen Projektentwicklung. Hager begleitete das Vorhaben ab der SIA-Phase 31 – von der Konzepterarbeitung inklusive Kostenprognose über die Ausschreibung bis hin zu den im Lieferumfang enthaltenen und in Zusammenarbeit mit Gruner erstellten Netzberechnungen für die Schaltereinstellungen. Die Gesamtlösung wurde von Hager umfassend ausgearbeitet und betreut. Das Projekt erstreckte sich über eine Laufzeit von rund vier Jahren.
Energieverteilung von Hager
Für eine sichere Energieverteilung sorgt das Energieverteilsystem unimes H in Kombination mit dem Stromschienensystem unibar H und den Leistungsschaltern h3+.
Bauartgeprüftes
Energieverteilsystem unimes H
Alle Verteilersysteme sind bauartgeprüft und speziell auf die Bedürfnisse von Schaltanlagenherstellern zugeschnitten. Sie erfüllen die Anforderungen für grössere Wohngebäude, ebenso für kleine und grosse Zweckbauten. Sie verbinden Energieverfügbarkeit, Flexibilität und Effizienz mit einem Höchstmass an Personensicherheit und Anlagenschutz.

Flexible
Energieverteilung mit unibar H
Die Energieverteilung muss nicht nur flexibel und preiswert, sondern auch platzsparend, sicher und langlebig sein. Genau das bietet das Stromschienensystem unibar H für 800 A bis 4000 A. Es lässt sich schneller verlegen als jede Kabeltrasse und benötigt auch noch deutlich weniger Platz.

Combiway mit Leistungsschalter h3+
Mit den Baugrössen P160, P250 und P630 stehen 326 Gerätevarianten für die unterschiedlichsten Leistungsanforderungen zur Verfügung: von 25 bis 630 A, mit Ausschaltvermögen von 20 bis 110 kA sowie mit intelligenten Schnittstellen für die moderne Gebäudeleittechnik.

Kompakt
kombiniert: h3+ und Geräte LL
Durch die mögliche Kombination von Leistungsschaltern h3+ und Lasttrennschaltern mit Sicherungen in Leistenbauform Serie LL in combiway benötigen Schaltanlagenhersteller bei Anlagen mit beiden Geräten nur noch einen Schrank statt zwei.

Flexibel und sicher: Netzwerkschrank IP40
Der Netzwerkschrank IP40 ist mit einflügliger Sichttür in drei verschiedenen Höhen lieferbar und vielseitig einsetzbar: Sichttür mit Securiglas, flexible Türbandung, Transportring- und Wandbefestigung sind möglich. Die 19"-Rackeinbauten sind durch das Sichtfenster (450 mm breit) gut ersichtlich. 4 Festleisten für 19"-Einbauten sind montiert.

Eingesetzte Hager-Produkte
Projekt und Beteiligte
Bauherrschaft: WWZ AG, Zug
Architekt: Lütjens Padmanabhan Architekten, Zürich / Antosch Architekten AG, Zug
Elektroplanung: Gruner AG, Basel
Schaltanlagen: Regatec Partner AG, Baden-Dättwil
Installation: Elpin AG, Zürich









